Chris de Burgh

Sprechen wir erst einmal über das erfolgreichste Album: «Into The Light» erblickte 1986 das Licht der Welt. Chris hätte nicht unbedingt damit gerechnet, dass es diese Platte wäre, die ihm den grössten Erfolg seiner Karriere bescheren würde – schon gar nicht mit diesem Grund. «The Lady In Red» war da drauf. Und Chris selber hatte eigentlich den Song «Fatal Hesitation» als Hauptsingle erkoren gehabt. Die Plattenfirma überzeugte ihn dann anderweitig, womit geschah, was offenbar geschehen musste. «The Lady In Red» wurde zum Evergreen, toppte die Charts in 47 Ländern, schaffte es selbst in den USA auf Platz zwei und hat unterdessen 8 Millionen Kopien verkauft. Bis heute gehört der Song zu den meist gespielten der Welt.

Album Nummer zwei ist «Moonfleet & Other Stories» von 2010. Er bezeichnet die Platte selbst als bis dahin ambitioniertestes und anspruchsvollstes Projekt seiner Karriere. «Ich forderte mich selber heraus wie nie zuvor, als ich das Album schrieb und aufnahm. Es war sehr schwierig, aber letztlich auch wahnsinnig unterhaltsam, das zu tun.» Das Album ist deshalb so aussergewöhnlich, weil es alleine 20 verschiedene eigenständige Elemente umfasst, zu denen etwa eine orchestrale Ouvertüre gehört, die Chris selbst schrieb. Aber auch, weil es eine komplette musikalische Umsetzung des Buches «Moonfleet» des englischen Autos J. Meade Falkner ist.