Michael Bublé

Zwei Jahre lang war es ruhig um Michael Bublé. Der kanadische Sänger hatte eine schwere Zeit, in der er sich ganz auf die Familie konzentrieren musste. Der 43-Jährige war sich nicht sicher, wann und ob er jemals wieder Musik machen könne. Doch nun ist Bublé zurück im Geschäft.

Er sagt, die beiden Jahre hätten sein Leben verändert. «Diese Erfahrung gab mir eine wahre Perspektive. Sie veränderte meine Sicht auf jene Dinge, die wichtig sind.» Sein Wunsch, sich kreativ auszudrücken kam langsam zurück. So lud Bublé Bandkollegen zu sich nach Hause ein, eigentlich ohne die Absicht, Musik zu machen, sondern bloss, um einen schönen Abend mit Freunden zu geniessen. Doch es kam anders. «Uns wurde langweilig», erzählt Bublé. «Also begannen wir zu jammen und plötzlich gab es diesen Klick. Diesen Moment, als ich rief: ‚Oh yeah, ich hätte fast vergessen, wie sehr ich das liebe!‘.»

Bublé ist sicher, dass dieser kleine Wink mit dem Zaunpfahl nicht zufällig kam, und so machte er sich wieder an die Arbeit. Das Konzept für sein neues Album «love» war geboren. Ein Album voller Songs, die er liebt, gespielt auf jene Art, wie er sie liebt, mit Menschen, die er ebenso liebt. Viel Liebe eben. Die Basis der Platte bilden Songs aus dem Great American Songbook, etwa «My Funny Valentine». Dazu kommen Highlights wie Edith Piafs «La Vie En Rose» in zweisprachiger Version oder Kris Kristoffersons Country-Nummer «Help Me Make It Through The Night» in Bublés eigener Weise interpretiert. Das Herzstück der Platte ist indes «Forever Now», das der Sänger selber mitkomponiert hat und das sich um seine liebste Rolle im Leben dreht: Die Vaterschaft.