Deep Purple

Die Anfänge der Band rühren aufs Jahr 1967 zurück, als der Ex-Searchers-Drummer Chris Curtis einen Geschäftsmann kontaktierte, um eine «Supergroup» zusammenzutrommeln. Der Geschäftsmann beschloss, das Projekt zu finanzieren, worauf Curtis zunächst gleich Hammond-Organist Jon Lord an Bord holte. Nach und nach kam das erste Line-Up zusammen und 1968 startete die Band durch. Ihr erstes Album «Shades Of Deep Purple» wurde in den USA zu einem Achtungserfolg. Und die erste Single, «Hush», ging in den Staaten gar durch die Decke, eroberte Platz vier der Single-Charts.

Deep Purple hatte stets wechselnde Formationen und auch mal eine Art Time-Out zwischen 1976 und 1984. Ihr zweites Line-Up mit Ian Gillan (Gesang), Jon Lord (Keyboards), Roger Glover (Bass), Ian Paice (Schlagzeug) und Ritchie Blackmore (Gitarre) war kommerziell das erfolgreichste und gilt als eine Art Originalbesetzung der Band.

Drei dieser Musiker sind auch heute noch Teil der Band: Ian Gillan bringt als Frontmann mit Schalk und beeindruckendem Organ das Live-Gefühl auf die Bühne wie eh und je. Roger Glover und Ian Paice bilden bis heute das so wichtige rhythmische Gerüst des Sounds.