Bryan Ferry

Mit der Gruppe Roxy Music wurde er zum Weltstar und zur Stilikone. Und Bryan Ferry hat in seiner langen Karriere noch viele weitere Facetten seines Könnens offenbart. Über die Jahre interpretierte er auf souveräne Art Perlen des «Great American Songbook» sowie von Bob Dylan und bewies durch Kooperationen mit DJ Hell oder Groove Armada, dass er auch den Anschluss an aktuelle Strömungen nicht verloren hat.

Schon mit der ersten Veröffentlichung seiner Band Roxy Music aus dem Jahr 1972 etablierte sich Bryan Ferry als einer der innovativsten und stilsichersten Musiker, Songwriter und Sänger der internationalen Pop- und Rockszene. Als Verkörperung der glamourösen und romantischen Welten aus seinen Songs gesehen, genoss der kreative Antreiber in Punkto Outfit und Coolness den Ruf einer absoluten Stilikone. Als Schöpfer einer gänzlich neuen Ästhetik in der Popmusik hat er so unterschiedliche Künstler wie David Bowie, Depeche Mode, Duran Duran, Franz Ferdinand und The Killers inspiriert. Mit den Roxy Music-Werken sowie seinen Solo-Alben hat Ferry insgesamt weit über 30 Millionen Einheiten verkauft. Viele seiner Hits sind zeitlose Evergreens. Pop-Klassiker wie «Slave To Love“, «Avalon», «Virginia Plain», «More Than This», «Love Is The Drug», «Let’s Stick Together» und viele weitere Nummern aus Ferrys Feder haben bis heute nichts von ihrer Ausstrahlungskraft eingebüsst. Auch seine stilvoll vorgetragene Version des Lennon-Klassikers «Jealous Guy» ist immer wieder ein gern gehörtes Konzert-Highlight. Zuletzt hat Ferry das Album «Bitter Sweet» (2018) veröffentlicht, auf dem er mit seinem Bryan Ferry Orchestra diversen Fan-Favoriten einen neuen Anstrich verpasst und sie mit Blues, Jazz und Ragtime in ganz neue Dimensionen führt. Live ist der 74-jährige Sänger noch immer eine Klasse für sich. Die Auftritte des 2019 mit Roxy Music in die «Rock and Roll Hall of Fame» aufgenommenen Künstlers sind getragen vom einnehmenden Charme und dieser einmalig samtenen Stimme, die im Verlauf der Jahrzehnte nichts von ihrer Wirkung verloren hat. Ohne jeden Zweifel gehört Bryan Ferry nach wie vor zu den faszinierendsten Performern der Pop-Geschichte.